Geld / Finanzen

Den Wohlstand sichern

Wichtig sind vor allem drei Dinge, weiß Wolfram Erling, Leiter Zukunftsvorsorge bei Union Investment: "Erstens höhere Erträge beim Sparen. Zweitens regelmäßiges Sparen. Und Drittens sollte man möglichst früh mit dem Sparen beginnen." Alleine mit Sparbuch, Festgeld und Co. lassen sich die notwendigen Erträge für die Sicherung des Wohlstands nicht mehr erwirtschaften. Daher ist das Mittel der Wahl: mehr Aktien. Das vermeintlich riskante Investment ist gerade beim Vorsorgesparen konkurrenzlos. Denn je länger der Anlagezeitraum, desto höher sind die Renditechancen, und auch das Verlustrisiko sinkt deutlich. Und bei regelmäßigem Sparen kann außerdem der sogenannte Durchschnittskosteneffekt genutzt werden. "Wer in der Vergangenheit zehn Jahre lang regelmäßig in einen Aktienfonds wie den UniGlobal eingezahlt hat, konnte im Schnitt nach Abzug aller Kosten eine jährliche Rendite von 8,2 Prozent erzielen", so Erling.

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Und je früher man mit dem Sparen beginnt, umso niedriger sind die Raten für das notwendige Kapital - wichtig vor allem beim Sparen für die Bildung der eigenen Kinder.
In einer zunehmend komplexen Anlagewelt sollten Anleger darüber hinaus die Unterstützung von Experten suchen: Mit aktienorientierten Misch- und vermögensverwaltenden Fonds etwa erhalten Anleger die Möglichkeit, passgenaue und flexible Anlagelösungen von Investmentprofis zu nutzen. Und auch auf die Unterstützung des Staates sollten Anleger keinesfalls verzichten, etwa bei der Riester-Rente: "Durch die staatlichen Zulagen konnte sich die Rendite auf die eigenen Einzahlungen eines Riester-Sparers im Falle einer Familie mit zwei Kindern im Zeitraum von 2002 bis September 2014 von 7,8 Prozent auf stattliche 16,6 Prozent im Jahr erhöhen," betont Wolfram Erling.

Text/Foto:djd/Union Investment/Monkey Business, apops - Fotolia.com

Sparen – nur noch eine ökonomische Dummheit?

Sollte man Geld zur Seite legen? Ein Konto fürs Kind eröffnen? Nein, nein und nochmal nein, zeigt ein Blick auf die aktuellen Witz-Zinsen. Die Deutschen brauchen endlich einen neuen Blick aufs Geld.

Vergesst Euer Sparschwein. Ohne Zinsen macht Sparen nur noch bedingt Sinn. Im vergangenen Jahr warben einige Sparkassen beispielsweise für das Sparprodukt „S-Vermögenssparen“. Mit dem Pinguin Ole, er sieht auf den ersten Blick irgendwie süß aus. Das Kuscheltier ist rund und niedlich, und es trägt diesen schicken roten Schal mit dem Sparkassen-Logo. Der Nachwuchs soll so früh wie möglich davon überzeugt werden, dass Sparen etwas Feines ist. Doch wer sich die Zinssätze dazu anschaute, fiel vom Glauben ab.

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Bauherren: Niedrige Zinsen mit sicherer Finanzierung 

"Es lohnt sich heute mehr denn je, die eigene finanzielle Situation mit langfristigen Wünschen abzugleichen und zu analysieren", unterstützen die Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) diejenigen, die ihre Träume in die Tat umsetzen möchten. "Einen Eigenkapitalanteil in Höhe von 20 bis 30 Prozent der Darlehenssumme sollte man jedoch selbst in die Finanzierung einbringen." Umzugskosten, Notargebühren und Grunderwerbssteuern sollte man schon bei der Finanzierung im Blick behalten. Auch Extras wie der Dachausbau und der Traum vom großen Gartenteich können die Kosten in die Höhe treiben. Wer angesichts der Kosten noch warten möchte, der kann zunächst mit Wohn-Riester oder Bausparvertrag Kapital ansparen. Beim Erwerb selbst ist zunächst die Finanzierung zu klären - und zwar mit langfristiger Perspektive. Wenn die vereinbarte Laufzeit des Darlehens nämlich endet und noch eine Restschuld besteht, ist ein Anschlusskredit nötig. "Mit dem günstigen Kredit für die ersten Jahre ist es daher nicht getan", so die Experten der Deutschen Vermögensberatung (dvag.de), "wer vorausschauend denkt, lässt sich von seinem Berater auch erklären, mit welchen Belastungen er später zu rechnen hat." Denn die Bedingungen und vor allem die Zinsen dafür werden sich im Laufe der Jahre wieder ändern.

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Für Häuslebauer sind zumindest Bauherrenhaftpflichtversicherung sowie Feuerrohbauversicherung, Bauleistungsversicherung und Bauhelfer-Unfallversicherung unverzichtbar. Später - und das ist für Immobilienkäufer genauso wichtig - kommen zur üblichen Hausratversicherung die Wohngebäudeversicherung und die Elementarschadenversicherung hinzu. Während die Wohngebäudeversicherung zum Beispiel vor den finanziellen Folgen von Blitz, Hagel, Feuer und Sturm schützt, tritt die Elementarschadenversicherung ein, wenn Erdbeben, Starkregen, Überschwemmung oder Rückstau die Immobilienbesitzer wirtschaftlich schädigen.
Foto: djd/Deutsche Vermögensberatung

Geld zurück?

Schlechte Nachrichten für die Banken, gute für die Kunden: Der Bundesgerichtshof hat unlängst entschieden, dass Banken für Privatkreditverträge, abgeschlossen ab 2001, keine Bearbeitungsgebühren kassieren dürfen. Millionen Menschen können jetzt ihr Geld (nicht rechtmäßig verlangte Gebühren) zurück fordern. Millionen deutsche Verbraucher wissen leider nicht, welche Möglichkeiten sich aus aktuellen gesetzlichen Rechtsprechungen (EuGH-, BGH- und OLG-Urteile) für sie ergeben haben, um in den Bereichen Versicherungen, Darlehen aller Art, Bausparverträgen, Offene Immobilienfonds und weiteren Kapitalanlagen, z. B. eingezahlte Gelder ganz oder teilweise rückfordern bzw. Entschädigungen einfordern zu können.
Hier einige Beispiele:

Lebens- und Rentenversicherungen (auch Fondslebens-/Fondsrentenversicherungen) abgeschlossen zwischen 01.01.1994 und 31.12.2007. Wurde der Versicherungsnehmer über das ihm zustehende Widerrufsrecht nach Paragraf 5a des bis 2008 geltenden Versicherungsvertragsgesetzes nicht oder nicht ausreichend belehrt, kann der VN den Vertrag heute noch widerrufen und die eingezahlten Beiträge (minus Prämien für den eigentlichen Versicherungsschutz) plus Zinsen rückfordern.

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Lebensversicherung mit Perspektive

Die Kapitalmarktzinsen sind im Keller: Und das schon eine ganze Zeit lang. Die Sparer machen sich Sorgen um ihre Zinserträge: Denn im aktuellen Niedrigzinsumfeld sind die Renditen für alle Sparprodukte niedriger als gewohnt. Vor diesem Hintergrund suchen die Kunden nach einer Altersvorsorge, die auch Renditechancen bietet. Wichtig ist dabei vielen, dass sie mindestens die eingezahlten Beiträge zurückerhalten. Und genau das bietet das neue Vorsorgekonzept "Perspektive" der Allianz Leben.

Der Kunde hat die Wahl

"Bei ,Perspektive' erhalten die Kunden neben einer hohen Sicherheit die Aussicht auf eine zusätzliche Renditechance. Diese attraktive Kombination kommt bei unseren Kunden sehr gut an", sagt Gudrun Trieb von Allianz Leben und ergänzt: "Unsere Kunden können sich optional auch weiterhin für klassische oder kapitalmarktorientierte Produkte entscheiden." Die Kunden erhalten bei Perspektive eine gesamte Verzinsung von mindestens 4,5 Prozent und damit 0,3 Prozentpunkte mehr als bei einer klassischen Rentenversicherung. "Die Kosten für die Absicherung der Garantien fallen hier geringer aus. Diese Einsparung geben wir den Kunden in Form einer höheren Verzinsung weiter", erklärt Trieb. Das neue Produkt bietet den Kunden wichtige Sicherheiten: die Gewissheit, dass zum Rentenbeginn und im Todesfall mindestens die eingezahlten Beiträge bereitstehen, eine lebenslange Mindestrente, sowie eine Leistung bis ans Lebensende - egal wie alt der Vorsorgende wird.

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