Glück / Haben

Für Deine Träume ist es nie zu spät

Hätte, wäre, könnte – zwischen unseren Träumen stehen lauter Konjunktive. Wie wäre es, morgens aufzuwachen und sich jung und furchtlos zu fühlen, voller kreativer Energie? Genau zu wissen, was man mit seinem Leben anfangen möchte, mit der unerschütterlichen Absicht, es auch umzusetzen, und ohne sich Sorgen darüber zu machen, was andere denken? Das Aufgeben unserer Träume führt in die Midlife-Crisis. Wer sich gerade in der Lebensmitte befindet, hält das vielleicht für eine unrealistische Hoffnung, sieht die Zukunft womöglich wie eine einzige Talfahrt vor sich. Noch einmal jung sein? Neue Projekte angehen? Noch einmal völlig neu durchstarten und endlich das tun, was man sich schon immer gewünscht hat? Viele Menschen glauben in der Lebensmitte nicht mehr daran und haben diese Träume innerlich bereits abgehakt. Dabei ist es für unsere Träume nie zu spät, weiß Barbara Sher. Sie räumt gehörig mit dem Mythos auf, der aus der Lebensmitte eine Krise macht.

dtv premium | ISBN 978-3-423-26035-0

Foto: constanz_wilking_pixelio.de

Glück ist keine Glückssache

Der römische Dichter und Staatsmann Seneca sagte: „Wir alle streben nach Glück und einem erfüllten Leben.“ Aber was macht Glück aus? Macht, Liebe Reichtum? Wenn dem so wäre, gäbe es in Hollywood nur glückliche Menschen. Glück und Glücklichsein bedeutet für jeden Menschen etwas anderes. Jeder von uns muss selbst entscheiden, was für ihn Glück bedeutet. Ein entscheidender Faktor ist, wie Sie zum Beispiel mit unerfreulichen und schwierigen Ereignissen umgehen können. Wenn wir uns für Pechvögel halten, dann nehmen wir auch schlechte Momente war. Die sich „selbsterfüllende Prophezeiung“ wird das in der Glücksforschung genannt. Sie haben es sicher auch schon erlebt: Worauf Sie sich gedanklich konzentrieren, das erleben und spüren Sie. Menschen, die sich für Pechvögel halten, haben einen Tunnelblick. Fixieren sie sich nicht auf Unerfreuliches, sonst werden Sie das Erfreuliche nicht wahrnehmen. – Im Alltag heißt das, Sie fahren am freien Parkplatz vorbei, weil Sie der festen Überzeugung sind, dass Sie keinen Parkplatz finden.

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